Schüleraustausch

Bei uns finden Austauschprogramme mit Haifa, Dänemark, Australien und Kirgisistan statt.

 

HAIFA – 30 Jahre Schulpartnerschaft:

Schüler aus Haifa beenden ihren Besuch am Gymnasium Obervieland

Unsere israelischen Gastschüler hatten wirklich Glück: Für fast alle war es des erste Mal, einen wirklichen Winter zu erleben. Doch nicht nur Schneespass in Bremen und im Harz waren gesichert. Vor allem arbeiten ausgewählte Oberstufenschüler des Gymnasiums Obervieland und der Alliance School aus Haifa an einem Projekt zur Ausbeutung von Zwangsarbeit beim Bau des U-Boot-Bunker Valentin in Bremen Farge. Als Produkt hierfür wirde eine mobile Roll-Up Ausstellung sowie ein mehrsprachiger Flyer erstellt. Finanziert wird das gesamte Projekt von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ welche die nicht abgerufenen Entschädigungszahlungen für ehem. Zwangsarbeiter für Jugendprojekte nutzt (siehe Fotostrecke zum Aufenthalt).

 Am Freitag den 7.12. waren sie zwecks Recherche vor Ort beim Bunker. Auch führten sie ein Zeitzeugeninterview mit dem ehem. Zwangsarbeiter Richard Lahmann aus Bremerhaven durch. Am Sonntag besuchten sie dann die KZ-Gedenkstääte Neueungamme, wo zum Zwansgarbeitersystem in Norddeutschland weitergeforscht wurde. Zum Abschluss in Neuengamme inszenierten die israelischen Schüler eine gemeinsame Gedenkzeremonie für die Opfer des Nationalsozialismus.

 Am Montag dann gab es eine kleine Abschiedsparty in der Schulstrasse, wo die Schulband nahezu perfekt ´Adele` interpretierte. Jetzt sind die Israelis bereits in Berlin, am Donnerstag, den 13.12. geht es dann zurück nach Haifa.

 An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle, die diesen Austausch ermöglichen: Auch an unsere Schüler, die trotz Abiturvorbereitung ein klasse Engagement zeigten und zeigen.

Australien:

Durch die Initiative eines mittlerweile pensionierten Kollegen kam der wertvolle Austausch mit unserer Partnerschule in Australien zustande. Welche andere Schule in Bremen bietet diese einzigartige Möglichkeit an das andere Ende der Welt – nach Down Under – zu reisen?

Seit 2004 findet unser Schüleraustausch mit unserer Partnerschule, dem Overnewton Anglican Community College statt. Das OACC liegt im Nordwesten der Stadt Melbourne in Australien.

Melbourne ist die zweitgrößte Stadt Australiens und hat seinen 4,25 Millionen Einwohnern immer eine Menge zu bieten. Die Hauptstadt des Bundesstaates Victorias ist eine Art ‚Melting Pot‘, da zur Bevölkerung der Stadt viele Einwanderer, die chinesischer, britischer, griechischer, italienischer, irischer, kroatischer oder vietnamesischer Herkunft sind, gehören. Weiterhin blickt die Stadt auf die Wurzeln der australischen Ureinwohner, der Aborigines oder auch Koorie genannt, zurück.

Wenn man nach Melbourne reist, muss man sich also fragen, wie und wer der typische Australier ist. Viele kennen die Stadt aber durch große Sportevents, wie den Australian Open im Januar oder der Formel 1 mit dem Großen Preis von Australien, im März jeden Jahres.

Alle zwei Jahre – immer in gerade Jahren – fliegen wir für ca. dreieinhalb bis vier Wochen nach Melbourne. Damit nicht zu viel Unterricht ausfällt, müssen jedoch die Osterferien „geopfert“ werden. Der Gegenbesuch der Australier findet immer vor unseren Sommerferien in ungeraden Jahren statt.

Was macht man dort?

Die Schülerinnen und Schüler leben in Gastfamilien und nehmen am Alltag der Familie teil. Das bedeutet auch, dass unsere SchülerInnen zur Schule gehen. Hier wird sich schnell herausstellen, dass das Schulleben an unserer Partnerschule anders – aber nicht unbedingt besser – ist. An unserer Partnerschule ist Deutsch eine Fremdsprache, die die Kinder dort erlernen können. Dennoch werden unsere SchülerInnen in Englisch stark gefordert werden. Dies macht sich später jedoch deutlich bemerkbar, denn auf einmal spricht man einfach so!

Weiterhin unternehmen wir in der deutschen Gruppe einige Ausflüge in die Stadt, um die Geschichte besser kennenzulernen. Unter anderem besuchen wir im Melbourne Museum die Ausstellung Bunjilaka, um der indigenen Kultur näher zu kommen und werden von einem Aborigine durch den Royal Botanical Garden Melbournes geführt. Diese zwei Begegnungen sind immer von großer Bedeutung, denn hier wird Geschichte hautnah erlebt.

Weitere Programmpunkte in der Stadt sind beispielsweise ein Besuch im Immigration Museum , dem Eureka Skydeck oder auch dem Melbourne Zoo.

Ein Highlight der Tour ist immer der dreitägige Ausflug an die Great Ocean Road. Hier wollen wir nicht zu viel verraten, aber die Great Ocean Road gilt als eine der schönsten Küstenstraßen der Welt. Wer sie einmal gesehen hat, weiß warum!

2016 haben wir einen Blog, der uns auf bei den Vorbereitungen und auf der Reise begleitet. Wer mag, kann hier gern schauen und teilhaben. Vielleicht bekommt auch jemand Lust und möchte in den nächsten Jahren fliegen?

Wer darf mitmachen?

Es nehmen SchülerInnen der 9. und 10. Klassen sowie der E-Phase teil.

Man kann jedoch in einigen Fällen schon in der 8. Klasse einen Gastschüler/ eine Gastschülerin aufnehmen.

Bewerbungen sind immer im Sommer der gerade Jahre abzugeben.

 

Gibt es eine maximale Personenzahl?

In 2016 fliegen wir das erste Mal mit 25 SchülerInnen. Dies ist die höchste Teilnehmerzahl. Zuvor waren die TeilnehmerInnen auf maximal 20 begrenzt.

Was kostet das?

Die Kosten belaufen sich auf ca. 1900 €. Darin enthalten sind die Flug- und Visakosten von ca. 1400€. Die andere Summe wird für die Ausflüge und die Transportkosten vor Ort verwendet.

Wenngleich die Kosten von knapp 1900 € + Taschengeld zunächst sehr abschreckend sein mögen, muss man bedenken, dass sich die Vorbereitungszeit auf nahezu zwei Jahre erstreckt und man in dieser Zeit Geld sparen kann und auch die SchülerInnen dafür arbeiten können.

bremengoesmelbourne2016.blogspot.de

Eine Facebookseite gibt es ebenfalls.

Bei Fragen wendet euch/ wenden Sie sich bitte an: Eva Otten (OTN)

Dänemark:

Seit gut 10 Jahren finden Begegnungen von SchülerInnen unserer Schule mit denen des Gribskov-Gymnasiums in Helsinge (Dänemark) statt. Helsinge liegt nördlich von Kopenhagen, nicht weit von der nördlichen Küste Seelands. Unsere SchülerInnen lernen dort eine ganze andere Schule kennen, als sie es gewohnt sind. Das Gribskov-Gymnasium ist eine gymnasiale Oberstufe von der 10. bis zur 12. Klasse. Alle dänischen Schüler gehen davor von der 1. bis zur 9. Klasse in eine Gesamtschule (Folkeskole). Schon das Ambiente des Gribskov-Gymnasiums und die Atmosphäre beeindrucken unsere SchülerInnen: Wie in Dänemark üblich, duzen sich Lehrer und Schüler, reden sich mit Vornamen an. Alle arbeiten im Unterricht mit dem Laptop. Sie kennen z.B. auch keine Klausuren wie wir sie haben. Die Anwesenheit (und Verspätungen) der SchülerInnen wird in der ersten Stunde zentral registriert. Jeden Mittwoch gibt es eine große Versammlung für alle Schüler in der Aula u.v.a.

Über die Schule kann man sich auf der Homepage informieren.

Zu jedem Austausch gehören ein ausführlicher Besuch in Kopenhagen, Freizeit am Strand, oft ein Ausflug zum weltberühmten Kunstmuseum von Louisiana. Beide Gruppen reisen mit dem kostengünstigen Bus (Eurolines) von Bremen nach Kopenhagen und umgekehrt. Die SchülerInnen sind überwiegend in Familien untergebracht, manchmal auch in der Jugendherberge.

Die Begegnungsreisen dauern meist 4-5 Tage. Dieser Austausch ist immer sehr preiswert. Für unsere Schüler sind es an Fixkosten unter 100 Euro.

Gesprochen wird Deutsch und Englisch. Die dänischen Schüler kommen alle aus dem Leistungskurs Deutsch. Aber auch in den Familien kann man sich mühelos auf Englisch verständigen. Das ist auch eine gute Übung für unsere SchülerInnen.

Verantwortlich für den Austausch auf dänischer Seite ist Birgit Kastberg, für unsere Schule ist es Jonathan Eicker.

Es gibt noch einen weiteren Kontakt zu einer dänischen Schule, nämlich zum Esbjerg-Gymnasium. Auch von hier kommen regelmäßig SchülerInnen des Leistungskurses Deutsch (von Susan Engberg) an unsere Schule. Mit dieser Schule sind wir aber vor allem verbunden über das jährliche Euroschoolsport-Meeting, an dem 8 Schulen aus verschiedenen europäischen Ländern teilnehmen; 2016 erstmalig bei uns in Bremen.

Ganztagsschule

Die Kinder haben an mindestens 2 bis 3 Tagen pro Woche Nachmittagsunterricht. Zusätzlich gibt es von Montag bis Donnerstag Hausaufgabenbetreuung, Arbeitsgemeinschaften und offene Freizeitangebote. Rund um gut versorgt und betreut.


Eliteschule des
Fußballs

Fußballtalente, die in das Sportprofil aufgenommen wurden, haben neben dem regulären Sportunterricht zusätzliches Training.

Hilfe bei der Bewerbung/ Bewerbungsschreiben

  • Lebenslauf
  • Hinweise und Adressen
  • Das Beratungspier im BGO (Bürgerhaus Obervieland): Unterstützt bei der Bewerbung, Ausbildungsplatzsuche und vielem mehr

Neuigkeiten an unserer Schule

DANKE Herr Bürgermeister!

DANKE Herr Bürgermeister!

Das Team des Gymnasiums Links der Weser, das an der Weltmeisterschaft in China teilgenommen hat, besuchte  am 5. Juni 2024 das Bremer Rathaus. Eingeladen hatte der Bremer Bürgermeister Dr. Andreas...

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Fortbildung „ZANqueer“

Am 07. Mai 2024 fand an unserer Schule eine Fortbildung für Lehrkräfte und Schüler:innen zum Thema „Queer und Migration“ statt. Im Rahmen des Projektes „ZANqueer“ sprach ein Multiplikator mit einer...

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Ansprechpartner Fußball
Sven Meinecke
Leiter „Eliteschule des Fußballs“ Verantwortung Oberstufe

Maximilian Otto
Leiter „Eliteschule des Fußballs“ Verantwortung Mittelstufe

Telefon 0421 / 361 88 312
edf.324@schulverwaltung.bremen.de

Ziele des Projekts "Fußball"
Das Sportprofil am Gymnasium Links der Weser ist ein Projekt, das nicht nur die leistungssportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen zum Ziel hat. Mit unserem Angebot streben wir auch eine optimale Verbindung von schulischem Lernen und sportlichem Training an. Dabei stellt die sportartenspezifische Ausbildung an unserer Schule neben dem Training auf Vereins- und Verbandsebene eine dritte, wichtige Säule der Talentförderung dar, die für Eltern kostenlos ist und den innerhalb der Förderung befindlichen Kindern und Jugendlichen die Perspektive bietet, Schule und Sport miteinander zu verbinden.
Warum eine zusätzliche Förderung?
Das Training in der Schule hat seine besondere Berechtigung vor dem Hintergrund einer veränderten Freizeitkultur und Spielumwelt von Kindern und Jugendlichen. Während Heranwachsende noch vor 30 Jahren sportmotorische Fähigkeiten und Fertigkeiten z. B. über selbst inszenierte Spiele, sportliche Wettbewerbe und andere Formen sportlicher Betätigung ausbilden konnten, besteht dieses Übungs- und Erprobungsfeld beispielsweise durch den Wegfall der damals vor allem in den Städten verbreiteten Fußballspielkultur (Straßenfußball) nicht mehr. Dies führt zum Verlust der von Kindern selbst gestalteten Förderung von fußballerischem Talent, von Kreativität und Spielwitz. Mit unserem Angebot möchten wir auch den erforderlichen Raum bieten, die in den vergangenen Jahrzehnten entstandene Lern- und Erfahrungslücke zumindest teilweise zu schließen.
Das Training
Zusätzlich zum Regelsportunterricht werden Trainingseinheiten angeboten, in denen eine möglichst individuelle Förderung angestrebt wird. Die Trainingseinheiten werden hierbei ausschließlich von lizenzierten Trainerinnen und Trainern geleitet, die von den Fachverbänden, von Werder Bremen oder aus der Schule selbst (Lehrer mit DFB- und DLV-Trainerlizenz)  kommen. Die Teilnahme im Sportprofil wird in den Klassen 5 bis 7 über Rasterzeugnisse und in den Klassen 8 und Klassen 9 über Ziffernzeugnisse beurteilt.
In den Klassen 5 bis 9 des Fußballprofils werden durchgängig zwei zusätzliche Trainingseinheiten angeboten, die entweder in den Sporthallen oder auf dem Rasenplatz in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schulgelände stattfinden. Die älteste Trainingsgruppe trainiert auf dem Gelände von Werder Bremen. Die Trainingszeiten sind hierbei so in den Stundenplan integriert, dass die Sportprofilschüler vor oder nach dem Training in den Unterricht gehen und dabei die gleiche Stundentafel erfüllen müssen, wie Nicht-Sportprofilschüler
Welche Qualifikationen besitzen die Trainer?
Wir sind stolz darauf, dass alle im Fußballprofil tätigen Lehrer und Trainer im Besitz hochwertiger DFB-Trainerlizenzen sind. So verfügt die Mehrzahl der Trainer über eine DFB-A-Lizenz. Alle Trainer sind sehr erfahren in der Führung von Vereinsmannschaften; die sportliche Ausbildung von Kindern und Jugendlichen liegt allen Trainern besonders am Herzen. Erwähnenswert ist sicherlich ebenso, dass drei Trainer gleichzeitig auch in den vom DFB eingerichteten DFB-Stützpunkten eingesetzt werden. Dies führt zu einer engen Verzahnung zweier ganz wichtiger Fördermaßnahmen: Die Förderung in den DFB-Stützpunkten Bremen-Stadt und Bremen-Nord auf der einen Seite sowie die intensive Förderung im Rahmen des Profiltrainings am Gymnasium Links der Weser.
Unsere Kooperationspartner
Das Sportprofil am Gymnasium Links der Weser ist ein Kooperationsprojekt mit dem wir eine optimale Verbindung von schulischem Lernen und sportlichem Training anstreben. Möglich geworden ist dieses an unserer Schule fest installierte Projekt durch die enge Kooperation von Bildungsbehörde, dem Bremer Fußball-Verband und Werder Bremen. Jeder Partner trägt dabei seinen Teil zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Profils bei, von dem in erster Linie die in der Förderung befindlichen Kinder und Jugendlichen profitieren.

Handballtraining am Vormittag

Das Gymnasium Links der Weser fördert Bremer Nachwuchshandballerinnen und Nachwuchshandballer. Die Schülerinnen und Schüler der Sportklassen haben an zwei Vormittagen pro Woche zusätzliches Handballtraining. Im Training verbessern die jungen Sportlerinnen und Sportler ihre koordinativen, athletischen und handballerischen Fähigkeiten. Im Sommer bildet Beachhandball ein weiteren Schwerpunkt des Handballprofils.
Addresse
Gymnasium Links der Weser
Alfred-Faust-Straße 6
28277 Bremen
Telefon 0421-361-16360
Kontakt
Telefax 0421-361- 16618
E-Mail: 324@schulverwaltung.bremen.de