Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ im Tischtennis
Beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ im Tischtennis in Berlin waren vom 05.05. bis 09.05. gleich zwei Teams des Gymnasiums Links der Weser vertreten: die U16-Mädchen und die U18-Jungen. Neben vielen spannenden und teilweise denkbar knappen Spielen erlebten die Jugendlichen eine tolle gemeinsame Zeit. Alle gaben ihr Bestes, unterstützten sich gegenseitig und wuchsen als Team zusammen – die älteren Vereinsspieler coachten die Jüngeren und auch Trost und Motivation kamen nie zu kurz. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Einladung in die Landesvertretung Bremens, Sightseeing und großer Abschlussveranstaltung machte die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis. Die Mädchen erreichten bei ihrer zweiten Teilnahme ihr selbst gesetztes Ziel und belegten Platz 15, die Jungen kamen bei ihrer ersten Teilnahme auf Platz 16.
Im folgenden Bericht schildern die Schüler ihre Erlebnisse und Eindrücke der Tage in Berlin aus ihrer eigenen Perspektive:
Jugend trainiert für Olympia 2026 in Berlin – ein Bericht von Paul, Mazen, Mehmet und Ehsan
Schon eine Woche vor dem Turnier haben wir mit unseren Freunden viel darüber gesprochen. Zwei bis drei Tage vor der Abfahrt haben wir dann angefangen, unsere Koffer zu packen. Die letzten Tage fühlten sich an wie nur eine Stunde und plötzlich standen wir schon am Hauptbahnhof. Dort waren wir alle sehr nervös und aufgeregt, weil wir noch nie alleine in Berlin gewesen waren. Manche von uns kannten Berlin zwar schon, aber nur mit ihren Eltern. Deshalb war es noch aufregender, diesmal ganz alleine dorthin zu fahren. Die Zugfahrt war sehr spaßig. Mit jeder Minute, die wir Berlin näher kamen, wurden wir aufgeregter. Nach ungefähr vier Stunden kamen wir endlich am Berliner Hauptbahnhof an. Dort verbrachten wir erst einmal viel Zeit, drehten Glücksräder, machten Fotos und nahmen an kleinen Quizspielen teil. Danach fuhren wir endlich zu unserem Hotel. Im Hotel angekommen waren wir alle glücklich, weil die lange Fahrt ziemlich anstrengend gewesen war und wir uns endlich ausruhen konnten. Den Rest des Tages machten wir es uns in unseren Zimmern gemütlich und gingen später Abendessen. Besonders viel passierte an diesem Tag nicht mehr. Am zweiten Tag begann der erste Spieltag. Wir standen um 8 Uhr auf und frühstückten um 8:30 Uhr. Danach machten wir uns auf den Weg zur Halle. Die Spannung wurde immer größer. Als wir die Halle endlich sahen, waren wir alle schockiert, wie groß sie war und wie viele Menschen dort gleichzeitig spielten. Drinnen suchten wir zuerst unsere Gruppe. Zunächst trafen wir die Mädchen vom Gymnasium Links der Weser und später auch die Jungs. Danach hatten wir noch ungefähr 40 Minuten Zeit bis zu unserem ersten Spiel. Deshalb begannen wir mit dem Aufwärmen und machten Dehnübungen. Dann begann unser erstes Spiel gegen NRW. Die ersten Spieler unserer Mannschaft, Tyler und Moritz, spielten das Doppel. Leider verloren sie ihr Spiel. Danach waren Paul und Mazen mit ihrem Doppel an der Reihe, aber auch sie verloren. Anschließend spielte Jayden sein Einzel, das er ebenfalls verlor. Danach spielte Ehsan, doch auch er musste sich geschlagen geben. Diese Niederlage war zwar bitter, aber wir kämpften weiter und gingen motiviert in unser zweites Spiel gegen Marienstatt. Leider verloren wir auch dieses Spiel. Trotz der Niederlagen gaben wir nicht auf und spielten danach gegen Brandenburg. Dort konnte Ehsan zwar zwei Sätze gewinnen, verlor danach jedoch drei hintereinander. Am Ende stand es 3:2 für Brandenburg. Die anderen konnten ihre Spiele leider ebenfalls nicht gewinnen. Damit war der erste Spieltag beendet. Als wir später zurückgehen wollten, gingen wir zuerst zu einem Fest, auf dem es Essen gab. Dieses Fest war nur für Bremen organisiert, deshalb waren dort keine Menschen aus anderen Bundesländern. Dort trafen sich viele Sportlerinnen und Sportler aus Bremen, die ebenfalls bei „Jugend trainiert für Olympia“ teilnahmen. Das Essen dort war sehr lecker. Es gab kostenloses Eis, die Pommes waren gut und allgemein war die Stimmung sehr schön. Als wir später endlich wieder im Hotel ankamen, waren wir alle erschöpft, weil wir fast zehn bis elf Stunden in der Halle verbracht hatten. Danach duschten wir und gingen schlafen. Am nächsten Morgen waren wir bereit für den zweiten Spieltag. Dort mussten wir gegen Sachsen und Niedersachsen spielen. Gegen Sachsen verloren wir leider und auch gegen Niedersachsen konnten wir nicht gewinnen. Danach spielten wir gegen Mecklenburg-Vorpommern. Dort konnte Ehsan drei Sätze hintereinander gewinnen und somit ein ganzes Spiel für uns holen. Außerdem gewann Jayden ein Spiel gegen Niedersachsen. Auch wenn wir insgesamt nicht viele Spiele gewinnen konnten, waren wir trotzdem stolz auf unsere Leistungen und nicht allzu traurig. Nach dem zweiten Spieltag fand schließlich die Siegerehrung statt. Leider belegten wir den 16. Platz, weil wir kein einziges Mannschaftsspiel gewinnen konnten. Trotzdem waren wir stolz auf unser Ergebnis und nahmen uns vor, uns beim nächsten Mal zu verbessern. Nach der Siegerehrung gingen wir zurück ins Hotel. Dort ruhten wir uns aus und gingen später Abendessen. Danach hatten wir wieder Freizeit. Einige gingen einkaufen, andere blieben im Hotel. Damit endete auch der dritte Tag in Berlin. Am nächsten Morgen gingen wir nach dem Aufstehen frühstücken. Danach erkundeten wir gemeinsam mit unserer Gruppe die Stadt. Dabei besuchten wir zwei Denkmäler, die an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnerten, besonders an die unschuldigen Menschen, die ihr Leben verloren hatten. Außerdem sahen wir das Reichstagsgebäude und das Brandenburger Tor. Danach hatten wir Freizeit und mussten spätestens um 17 Uhr wieder im Hotel sein. Gemeinsam mit ein paar Freunden gingen wir Döner essen. Als wir zurück im Hotel waren, spielten wir Billard und gingen später noch im Garten des Hotels Fußball spielen. Abends spielten wir noch Werwolf und gingen danach schlafen. Am nächsten Morgen begann leider schon unser letzter Tag in Berlin. Nach dem Aufstehen packten wir langsam unsere Sachen. Beim Frühstück hatten viele von uns keinen großen Hunger. Danach gingen wir wieder auf unsere Zimmer und packten weiter. Als wir fertig waren, kamen die Lehrer zur Zimmerkontrolle. Danach war es schon Zeit für die Abfahrt. Wir waren alle etwas traurig, weil die Zeit in Berlin sehr schön gewesen war, aber wir mussten zurück nach Bremen. Als wir im Zug saßen und die Rückfahrt begann, redeten wir noch einmal darüber, wie viel Spaß wir in Berlin gehabt hatten. Nach einiger Zeit kamen wir schließlich wieder in Bremen an und gingen nach Hause. Nach dem Wochenende kamen wir wieder zur Schule. Viele fragten uns, was wir in Berlin erlebt hatten, und wir erzählten alles. Alle waren stolz auf uns. Das war unser Erlebnis bei „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin.